Nici Bergen, die quirlige Frontfrau der Dudes, hatte stets das Bedürfnis, außergewöhnliches zu bewegen. Ihr Lebenslauf liest sich wie ein Abenteuerroman über ein urbanes Cowgirl, hin- und hergerissen zwischen Salzburg, San Francisco und New Orleans. Das Singen wurde ihr geradewegs in die Wiege gelegt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Tochter eines in den 60er bis 80er Jahren erfolgreichen Schlagerstars, die seit frühester Kindheit ihren Papa auf Konzertreisen begleitete, den Weg auf die Bühne fand.
Auf diesem Weg kreuzten sich auch die Geschicke von Nici
und den Dudes. Half sie anfangs (1999) „nur“ im Chor der damals als „All Purpose Red“ bekannten Combo aus, kam es doch aufgrund der positiven Erfahrung dieser Zusammenarbeit bald geradewegs zu einem Kurzschluss an Energie, Nici übernahm den Platz an den Leadvocals und der Rest ist Geschichte!
Seither vergeht kaum ein Tag an dem Nici & The Dudes nicht der Routine des alltäglichen Lebens einen Strich durch die Rechnung machen. Die Songs sprudeln ihnen geradezu aus den Fingern, probiert (& produziert) wird alles, was Spaß macht - musikalische Grenzen verwischen.
Nach einer 6-monatigen Suche stellte sich Andie Schützenhofer Mitte 2003 als idealer neuer Bassist heraus, seit Ende 2003 entwickelte sich aus der anfangs nur für größere Konzerte (Support-Shows für Chris Farlowe, Spencer Davis Group u.a.) umgesetzte Hinzunahme von Bläsern eine regelmäßige Zusammenarbeit mit einer fixen Besetzung (The Wonderbrass). Gleichzeitig ergab es sich, dass Chorsängerinnen (The Dudettes) zu der mittlerweile 9-köpfigen Formation stießen.
Die wirklich ausnehmend gute Reaktionen auf die Live-Shows dieses „Orchesters“ bestärkten Nici & The Dudes sich nunmehr an die Produktion der Debut-CD „Whatever The Deal May Be“ zu machen, welche Ende 2004 das funkelnde Laserlicht des CD-Players erstmals erblickte.
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